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Erbschaft und Schenkung: Jetzt noch Steuervorteile nutzen!

22.09.2016

Das Bundesverfassungsgericht hatte mit Urteil vom 17. Dezember 2014 das Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) zur Privilegierung des Betriebsvermögens in seiner derzeitigen Form für verfassungswidrig erklärt. Nun hat sich der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat am 22.09.2016 über eine Reform geeinigt.

Umfangreiche Privilegierungen für Unternehmer

Die Einigung räumt die bis zuletzt umstrittenen Fragen zur Unternehmensbewertung, insbesondere zum Kapitalisierungsfaktor von 13,75 für das vereinfachte Ertragswertverfahren, zum Vorwegabschlag bei Familienunternehmen, zur Optionsverschonung von Verwaltungsvermögen sowie zur Steuerstundung aus.

Vorgeschlagen werden auch Maßnahmen zur Bekämpfung von Missbrauch. Insbesondere sollen Luxusgegenstände wie Oldtimer, Kunstgegenstände und Schiffsyachten von der Begünstigung ausgenommen werden. Ferner soll die Möglichkeit der Nutzung einer sogenannten "Cash-GmbH" dauerhaft ausgeschlossen werden.

Im Wesentlichen verbleibt es bei einer starken erbschaft- bzw. schenkungsteuerlichen Privilegierung von Unternehmern. Der Einigungsvorschlag wurde dem Bundestag zwischenzeitlich zugeleitet.

Gerne stehen wir Ihnen im Zusammenhang mit den vorbenannten Themen beratend und gestaltend zur Seite. Gefragt sind dabei gleichermaßen die rechtlichen Fähigkeiten eines im Erbrecht versierten Fachanwalts, sowie das steuerliche Wissen eines Steuerberaters. Genau diese beiden Kompetenzen und deren Schnittstellen bietet die Kanzlei RDS an.